Es ist vollbracht: Alle Tourbeschreibungen meiner Trekkingtour im norwegischen Rondane Nationalpark habe ich jetzt mit einer Google-Map versehen. Außerdem gibt es für jede Etappe GPS-Dateien in unterschiedlichen Formaten zum Herunterladen. Alle Etappen habe ich während des Treks mit meinem eigenen GPS (Garmin Oregon 200) selbst aufgezeichnet.
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Sonntag, 21. August 2011
Donnerstag, 11. August 2011
Rondane Nationalpark, meine Bilder
Ein gute Woche lang bin ich durch den norwegischen Rondane-Nationalpark gelaufen. Hier kommen nach und nach meine Bilder:
Sonntag, 7. August 2011
Meine Rondane-Tour - das Fazit
Jetzt sitze ich in Hjerkinn und warte noch ein wenig auf den Zug nach Oslo. Zeit für ein Fazit meiner Trekking-Tour durch das Rondane-Gebirge.
Die An- und Abreise: Sehr einfach. Mit dem Flugzeug nach Oslo Gardemoen, mit dem Zug nach Otta, von dort mit dem Bus hoch zum Ausgangspunkt nach Mysusæter. Die Rückreise nach Oslo vom Endpunkt Hjerkinn ist noch einfacher, denn drei Mal täglich fährt der Zug von dort.
Die Wegstrecke: Die Süd-Nord-Durchquerung des Rondane bis ins Dovrefjell hinein ist mit vier Etappen eine schöner Kurztrek, den auch noch nicht so Erfahrene meistern können. Die Etappen sind abwechslungsreich. Die letzte Etappe von der Grimsdalshytta nach Hjerkinn ist die am wenigsten spannende, aber dort fährt eben der Zug. Von allen Hütten aus kann man spannende Tagestouren-Abstecher machen.
Die Natur: Nachdem, was ich vorher gelesen habe, hätte ich im Rondane noch mehr Steine erwartet. Die Landschaft war dennoch recht abwechslungsreich, aber man muss wie ich ein Fan baumloser skandinavischer Fjellnatur sein. Die Berge des Rondane, Norwegens ältestem Nationalpark, sind auf jeden Fall beeindruckend schön. Die Tier-Highlights der Region sind mir leider nicht begegnet, das wilde Rentier und der Moschusochse. Dafür haben mich nicht nur einmal Schneehühner erschreckt, nachdem ich sie erschreckt hatte und so manche Fjellmaus wäre mir beinahe unter die Wanderstiefel geraten. Mücken habe ich hier nur ganz wenge gesehen.
Die Hütten: Alle durchweg sehr gut. Eine Reservierung ist bei mehreren Personen empfehlenswert, alleine kommt man immer unter. 1-3 Bett-Zimmer kosten für Nicht-DNT-Mitglieder ca. 35 Euro (295 NOK). Selbstversorger haben es schwer, denn es gibt keine Küchen und man muss in jedem Fall Gas und Geschirr mitnehmen. Im Umfeld der Hütten ist Outdoor-Küche meist nicht so gerne gesehen, insbesondere in Rondvassbu. Wer das in den Hütten angebotene Menü essen möchte, muss dafür ca. 30 Euro (250 NOK) zzgl. Getränke einplanen (Bier Dose 8 Euro, Fanta 3,50 Euro), das Frühstück kostet ca. 12 Euro (95 NOK) - Norwegen eben. Alternativ zu den Hütten habe ich überall viele schöne Zeltstellplätze gesehen.
Die Mitwanderer: Tja die lieben Mitwanderer. In Schweden und auf Korsika habe ich sie kontaktfreudiger erlebt. Ich hatte den Eindruck, die Norweger wandern im Rondane unter sich. Und den Wanderergruß hat der Norweger auch nicht erfunden. Nicht selten, begegnet er einem grußlos im Gelände. Internationale Wanderer musste man schon suchen. Immerhin, man spricht generationsübergreifend Englisch.
Mehr Bilder, Filme und GPS-Tracks aller Etappen folgen in kürze.
Die An- und Abreise: Sehr einfach. Mit dem Flugzeug nach Oslo Gardemoen, mit dem Zug nach Otta, von dort mit dem Bus hoch zum Ausgangspunkt nach Mysusæter. Die Rückreise nach Oslo vom Endpunkt Hjerkinn ist noch einfacher, denn drei Mal täglich fährt der Zug von dort.
Die Wegstrecke: Die Süd-Nord-Durchquerung des Rondane bis ins Dovrefjell hinein ist mit vier Etappen eine schöner Kurztrek, den auch noch nicht so Erfahrene meistern können. Die Etappen sind abwechslungsreich. Die letzte Etappe von der Grimsdalshytta nach Hjerkinn ist die am wenigsten spannende, aber dort fährt eben der Zug. Von allen Hütten aus kann man spannende Tagestouren-Abstecher machen.
Die Natur: Nachdem, was ich vorher gelesen habe, hätte ich im Rondane noch mehr Steine erwartet. Die Landschaft war dennoch recht abwechslungsreich, aber man muss wie ich ein Fan baumloser skandinavischer Fjellnatur sein. Die Berge des Rondane, Norwegens ältestem Nationalpark, sind auf jeden Fall beeindruckend schön. Die Tier-Highlights der Region sind mir leider nicht begegnet, das wilde Rentier und der Moschusochse. Dafür haben mich nicht nur einmal Schneehühner erschreckt, nachdem ich sie erschreckt hatte und so manche Fjellmaus wäre mir beinahe unter die Wanderstiefel geraten. Mücken habe ich hier nur ganz wenge gesehen.
Die Hütten: Alle durchweg sehr gut. Eine Reservierung ist bei mehreren Personen empfehlenswert, alleine kommt man immer unter. 1-3 Bett-Zimmer kosten für Nicht-DNT-Mitglieder ca. 35 Euro (295 NOK). Selbstversorger haben es schwer, denn es gibt keine Küchen und man muss in jedem Fall Gas und Geschirr mitnehmen. Im Umfeld der Hütten ist Outdoor-Küche meist nicht so gerne gesehen, insbesondere in Rondvassbu. Wer das in den Hütten angebotene Menü essen möchte, muss dafür ca. 30 Euro (250 NOK) zzgl. Getränke einplanen (Bier Dose 8 Euro, Fanta 3,50 Euro), das Frühstück kostet ca. 12 Euro (95 NOK) - Norwegen eben. Alternativ zu den Hütten habe ich überall viele schöne Zeltstellplätze gesehen.
Die Mitwanderer: Tja die lieben Mitwanderer. In Schweden und auf Korsika habe ich sie kontaktfreudiger erlebt. Ich hatte den Eindruck, die Norweger wandern im Rondane unter sich. Und den Wanderergruß hat der Norweger auch nicht erfunden. Nicht selten, begegnet er einem grußlos im Gelände. Internationale Wanderer musste man schon suchen. Immerhin, man spricht generationsübergreifend Englisch.
Mehr Bilder, Filme und GPS-Tracks aller Etappen folgen in kürze.
Samstag, 6. August 2011
Tag 8 / Etappe 4 - Grimsdalshytta, Hjerkinn
18,76 km, Abstieg 460 m, Anstieg 410 m, Min 1.045 m, Max 1.480 mDie Grimsdalshytta (Foto) hatte ich ja schon erwähnt. Sie war definitiv die schönste Hütte auf der gesamten Tour, zumindest was den Altbau betrifft, in dem ich für für ca. 35 Euro (295 NOK) übernachten durfte. Das war übrigens der Standardpreis in 1-3 Bett-Zimmern auf den Hütten, wenn man nicht Mitglied von Den Norske Touristföreningen DNT ist, die viele Hütten hier betreiben.
Die schöne Grimsdalshytta war aber auch meine letzte Gebirgshütte auf der Tour. Immerhin schien die Sonne beim Abschied wieder. Der Weg selbst führte zunächst durch hier ungewöhnlich grünes und wenig steiniges Hügelgelände. Garniert war das ganze mit idyllisch plätschernden Bächen un Wasserfällen.
Nachdem ich aber einmal die Baumgrenze überschritten hatte, kam in einer recht eintönigen Hochebene das alte Fjell wieder, mit vielen Steinen, Flechten und knöchelhohem Gestrüp. Von hintenten winkten die Gipfel des Rondane noch mal zum Abschied.
Als dann vom Berg aus das Ziel Hjerkinn in den Blick kam, wurde ich schon wehmütig, denn der Trek näherte sich definitiv seinem Ende. Als ich dann zum Schluss noch fast zwei Kilometer in der Sonne auf der alten Europastraße E6 laufen musste und das Hotel, das sich Fjellstue nennt, erreichte, wusste ich, das wars. Schön wars!
Die schöne Grimsdalshytta war aber auch meine letzte Gebirgshütte auf der Tour. Immerhin schien die Sonne beim Abschied wieder. Der Weg selbst führte zunächst durch hier ungewöhnlich grünes und wenig steiniges Hügelgelände. Garniert war das ganze mit idyllisch plätschernden Bächen un Wasserfällen.
Nachdem ich aber einmal die Baumgrenze überschritten hatte, kam in einer recht eintönigen Hochebene das alte Fjell wieder, mit vielen Steinen, Flechten und knöchelhohem Gestrüp. Von hintenten winkten die Gipfel des Rondane noch mal zum Abschied.
Als dann vom Berg aus das Ziel Hjerkinn in den Blick kam, wurde ich schon wehmütig, denn der Trek näherte sich definitiv seinem Ende. Als ich dann zum Schluss noch fast zwei Kilometer in der Sonne auf der alten Europastraße E6 laufen musste und das Hotel, das sich Fjellstue nennt, erreichte, wusste ich, das wars. Schön wars!
Freitag, 5. August 2011
Tag 7 - Grimsdalshytta, Storrvatnet
17,4 km, Abstieg 555 m, Anstieg 575 m, Min 1.005 m, Max 1.410 mHeute habe ich mein Handy für das Blog-Foto bei meinem Ausflug vergessen. Deswegen habe ich meine Wanderkarte abfotografiert, um euch einen eindruck von der Wegstrecke zu verschaffen. Ausgangspunkt ist die Grimsdalshytta, oben am Bildrand zu sehen. Ziel war das Storrvatnet, der See unten links in der Karte.
So richtig aufraffen konnte ich mich heute aber nicht, denn es war der erste Tag, der mit richtig schlechtem Wetter begann. In der schönen Grimsdalshytta war es dagegen so kuschelig.
Trotzdem, auf, dem dunkelgrauen Himmel entgegen. Der Weg startet an dem Endpunkt der gestrigen Etappe und führt dann recht lange schräg den Berghang hinauf. Erst geht es durch niedrigen Birkenwald und nach der Baumgrenze hinauf bis zum Sattel des Berges.
So matschig und matschiger kann es werden, wenn man im Rondane wandert, hier auf dem Sjöberget während dieser Etappe.
Nachdem der kleine Pass dort genommen ist, geht es noch gut einen Kilometer weiter über eine Ebene mit einigen Feuchtstellen. Erst dann zeigt sich der See Storrvatnet vor wunderbarem Rondane-Panorama. Ich gehe bis zur Wegkreuzung Haverdalsæter / Høvringen. An der dortigen Waatstelle stehen drei Fischerhütten.
Während der Hinweg extrem gegenwindig war, türmen sich auf dem Rückweg vor mir schwarze Regenwolken auf, während die Sonne von hinten über die Landschaft scheint, ein irres Licht. Zum Schluss muss ich mich aber noch sputen, um nicht nass zu werden.
So richtig aufraffen konnte ich mich heute aber nicht, denn es war der erste Tag, der mit richtig schlechtem Wetter begann. In der schönen Grimsdalshytta war es dagegen so kuschelig.
Trotzdem, auf, dem dunkelgrauen Himmel entgegen. Der Weg startet an dem Endpunkt der gestrigen Etappe und führt dann recht lange schräg den Berghang hinauf. Erst geht es durch niedrigen Birkenwald und nach der Baumgrenze hinauf bis zum Sattel des Berges.
So matschig und matschiger kann es werden, wenn man im Rondane wandert, hier auf dem Sjöberget während dieser Etappe.
Nachdem der kleine Pass dort genommen ist, geht es noch gut einen Kilometer weiter über eine Ebene mit einigen Feuchtstellen. Erst dann zeigt sich der See Storrvatnet vor wunderbarem Rondane-Panorama. Ich gehe bis zur Wegkreuzung Haverdalsæter / Høvringen. An der dortigen Waatstelle stehen drei Fischerhütten.
Während der Hinweg extrem gegenwindig war, türmen sich auf dem Rückweg vor mir schwarze Regenwolken auf, während die Sonne von hinten über die Landschaft scheint, ein irres Licht. Zum Schluss muss ich mich aber noch sputen, um nicht nass zu werden.
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Donnerstag, 4. August 2011
Tag 6 / Etappe 3 - Dørålseter, Dōrålsglupen, Grimsdalshytta
16,19 km, Abstieg 795 m, Anstieg 740 m, Min 950 m, Max 1.355 mHeute bin ich früh aufgestanden, denn ich wollte das weiterhin gute Wetter nutzen, um den Dørålsglupen-Pass rechtzeitig zu überqueren. Der Anstieg ist ein Kinderspiel, bis sich die Schlucht mit den vielen, vielen Steinen vor einem auftut. Weil die Steine alle mit grünen Flechten bewachsen sind, würde das bei Regen eine glipschige Angelegenheit werden, aber heute scheint die Sonne. Allerdings ist die Steinschlucht länger, als ich erwartet hatte.
Das schöne an Passüberquerungen ist der Abschied vom bekannten Tal und der erste Blick auf das neue Tal. In diesem Fall sieht man deutlich, dass die 2000er des Rondane definitiv hinter mir liegen und sanft der Übergang ins Dovrefjell vor mir liegt.
Im Tal wird zunächst ein Fluss auf einer Brücke überquert. Danach gehts durch einen Wald mit recht vielen Feuchtgebieten. Auch oberhalb der Baumgrenze muss man auf dem Plateau Gravøtangen immer wieder teils knöcheltief durch die Pampe.
Als ich schon die Grimsdalshytta im Blick habe, zieht plötzlich Regen mit heftigen Sturmböen über den Berg Gravhøe. Ich habe es gerade noch geschafft, die Regenjacke über zu ziehen. Beim Abstieg durch den Wald, sind Bäche kaum noch vom Pfad zu unterscheiden. Die gemütliche, historische Grimsdalshytta ist danach eine echte Wohltat.
Das schöne an Passüberquerungen ist der Abschied vom bekannten Tal und der erste Blick auf das neue Tal. In diesem Fall sieht man deutlich, dass die 2000er des Rondane definitiv hinter mir liegen und sanft der Übergang ins Dovrefjell vor mir liegt.
Im Tal wird zunächst ein Fluss auf einer Brücke überquert. Danach gehts durch einen Wald mit recht vielen Feuchtgebieten. Auch oberhalb der Baumgrenze muss man auf dem Plateau Gravøtangen immer wieder teils knöcheltief durch die Pampe.
Als ich schon die Grimsdalshytta im Blick habe, zieht plötzlich Regen mit heftigen Sturmböen über den Berg Gravhøe. Ich habe es gerade noch geschafft, die Regenjacke über zu ziehen. Beim Abstieg durch den Wald, sind Bäche kaum noch vom Pfad zu unterscheiden. Die gemütliche, historische Grimsdalshytta ist danach eine echte Wohltat.
Mittwoch, 3. August 2011
Tag 5 - Relaxen auf dem Almhof in Dørålseter
Ausgeschlafen heute und dann bei Sonnenschein im Freien frühstücken. Vor dem herrlichen Panorama des Dørålen plätscherte der Vormittag an der Almhütte so dahin: geträumt, gelesen, die Landschaft bewundert, mit anderen Wanderern Erfahrungen ausgetauscht - herrlich.
Nachmittags noch ne kurze Tour im Tal, über die eiszeitlichen Moränen. Irre Landschaft hier. Jetzt hab ich genug relaxed. Morgen geht es über den Dørålsglupen-Pass und am Berg Gravhøe vorbei nach Grimsdalshytta.
Nachmittags noch ne kurze Tour im Tal, über die eiszeitlichen Moränen. Irre Landschaft hier. Jetzt hab ich genug relaxed. Morgen geht es über den Dørålsglupen-Pass und am Berg Gravhøe vorbei nach Grimsdalshytta.
Dienstag, 2. August 2011
Tag 4 / Etappe 2 - Rondavassbu, Rondhalsen (1.625 m), Dørålseter
17,43 km, Abstieg 760 m, Anstieg 665 m, Min 1.015 m, Max 1.625 mHeute Morgen hieß es gleich eine Entscheidung treffen: Entweder mit dem Boot über den See Rondvatnet fahren und gut drei Stunden Gehzeit sparen oder zu Fuß über den Rondhalsen gehen, der heute Morgen immer wieder von Wolken eingehüllt wurde.
Die Entscheidung fiel auch wegen der Wanderer-Ehre und weil sich die Wolken zu lichten schienen, für die Bergüberquerung. Nach dem ich den Anstieg auf den Rondhalsen begonnen hatte, wurde die Sicht gut 300 Meter unterhalb des höchsten Punktes trotzdem immer schlechter. Im "Meer" voller Steine musste ich die Steine mit der Wegmarkierung im Blick behalten, was Konzentration erforderte.
Doch schon beim steilen Abstieg vom Ronhalsen wurde ich mit Sonnenschein und einer tollen Fernsicht in das Bergedalen hinein belohnt. An einem traumhaften See bin ich bei der Rast am Mittag auf weichen Moosen und Flechten richtig weggeratzt.
Der Weg zieht sich dann noch einige Kilometer an einem Hang des Begedalen entlang, bis in das Tal Dørålen hinein. Dort zeigen zahlreiche Moränen, mit welcher Macht der kalte Panzer der letzten Eiszeit die Natur geschliffen hat. Das Foto oben zeigt das Tal vom meinem Ziel aus, der Almhütte in Dørålseter, dem Ziel der heutigen Etappe.
Die Entscheidung fiel auch wegen der Wanderer-Ehre und weil sich die Wolken zu lichten schienen, für die Bergüberquerung. Nach dem ich den Anstieg auf den Rondhalsen begonnen hatte, wurde die Sicht gut 300 Meter unterhalb des höchsten Punktes trotzdem immer schlechter. Im "Meer" voller Steine musste ich die Steine mit der Wegmarkierung im Blick behalten, was Konzentration erforderte.
Doch schon beim steilen Abstieg vom Ronhalsen wurde ich mit Sonnenschein und einer tollen Fernsicht in das Bergedalen hinein belohnt. An einem traumhaften See bin ich bei der Rast am Mittag auf weichen Moosen und Flechten richtig weggeratzt.
Der Weg zieht sich dann noch einige Kilometer an einem Hang des Begedalen entlang, bis in das Tal Dørålen hinein. Dort zeigen zahlreiche Moränen, mit welcher Macht der kalte Panzer der letzten Eiszeit die Natur geschliffen hat. Das Foto oben zeigt das Tal vom meinem Ziel aus, der Almhütte in Dørålseter, dem Ziel der heutigen Etappe.
Montag, 1. August 2011
Tag 3 - Grandiose Aussicht vom Vinjeronden (2.045 m)
12,34 km, Abstieg 900 m, Anstieg 935 m, Min 1.135 m, Max 2.044 mMeine Durchwanderung des Rondane gehe ich ganz entspannt und mit jeder Menge Zeit an. Nach jeder der insgesamt vier Etappen gibt es einen Aufenthaltstag. Heute war keine Entspannung angesagt sondern die Besteigung des Vinjeronden. Hin und zurück sind das von Rondvasbu 13 km Wegstrecke, rund 1.000 Höhenmeter im Anstieg und das selbe zurück.
Doch die Anstrengung lohnt. Schon 300 Meter unterhalb des Gipfels, auf einem Sattel zwischen den Vinjeronden und dem Storronden (2.138 m) gibt es eine grandiose Aussicht in den Talkessel Storbotn mit steilen Felswänden und zwei kleinen Seen (Foto). Die letzten 300 m Aufstieg über größere Felsklötze werden mit einer grandiosen Rundumsicht über das Rondane-Gebirge belohnt.
Kenner des Rondane könnten jetzt fragen, warum ich nicht noch das kleine Stück weiter auf den höchsten Berg des Rondane gestiegen bin, das Rondslottet (2.178 m)? O.k., ich hatte es vor. Weil ich aber morgen wieder eine 17 km Etappe vor mir hatte, hab ichs gelassen. Und unter uns: Auch der Rückweg hats in sich.
Doch die Anstrengung lohnt. Schon 300 Meter unterhalb des Gipfels, auf einem Sattel zwischen den Vinjeronden und dem Storronden (2.138 m) gibt es eine grandiose Aussicht in den Talkessel Storbotn mit steilen Felswänden und zwei kleinen Seen (Foto). Die letzten 300 m Aufstieg über größere Felsklötze werden mit einer grandiosen Rundumsicht über das Rondane-Gebirge belohnt.
Kenner des Rondane könnten jetzt fragen, warum ich nicht noch das kleine Stück weiter auf den höchsten Berg des Rondane gestiegen bin, das Rondslottet (2.178 m)? O.k., ich hatte es vor. Weil ich aber morgen wieder eine 17 km Etappe vor mir hatte, hab ichs gelassen. Und unter uns: Auch der Rückweg hats in sich.
Sonntag, 31. Juli 2011
Tag 2 / Etappe 1 - Mysusæter, Glitterdalen, Rondvassbu
12,72 km, Abstieg 145 m, Anstieg 415 m, Min 885 m, Max 1.205 mSonne, wieder Sonne. Wie ich heute Abend erfahren habe, wird es wohl nicht so bleiben.
Heute war es aber eine traumhafte Tour mit grandiosen Aus- und Panoramablicken. Zunächst umrundete ich abseits der normalen Wegführung den Berg Ranglahøe und gelangte dann in das schöne, mit Birken bewaldete Glitterdalen. Am dortigen Flusskann man schön rasten und esgibt auch einige gute Zeltstellsplätze. Im Glitterdalen befindet sdich auch die Grenze zum Rondane Nationalpark.
Dann gings stetig bergauf. Die Baumgrenze ereichte ich bei 1000 Höhenmetern. Unmittelbar danach bietet sich ein unglaubliches Rondane Panorama. Weiter gings stetig bergan, teilweise durch morastiges Gelände des Flatfjellet. Am Fuß der ersten Berge erreichte ich dann die recht große Rondvassbu Hütte an dem gleichnamigen Rondavatnet.
Heute war es aber eine traumhafte Tour mit grandiosen Aus- und Panoramablicken. Zunächst umrundete ich abseits der normalen Wegführung den Berg Ranglahøe und gelangte dann in das schöne, mit Birken bewaldete Glitterdalen. Am dortigen Flusskann man schön rasten und esgibt auch einige gute Zeltstellsplätze. Im Glitterdalen befindet sdich auch die Grenze zum Rondane Nationalpark.
Dann gings stetig bergauf. Die Baumgrenze ereichte ich bei 1000 Höhenmetern. Unmittelbar danach bietet sich ein unglaubliches Rondane Panorama. Weiter gings stetig bergan, teilweise durch morastiges Gelände des Flatfjellet. Am Fuß der ersten Berge erreichte ich dann die recht große Rondvassbu Hütte an dem gleichnamigen Rondavatnet.
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Samstag, 30. Juli 2011
Tag 1 / Anreise - Köln, Berlin, Oslo, Otta, Mysusæter
Die Sonne scheint in Norwegen. Es ist ein typischer skandinavischer Sommer, den ich seit meiner Ankunft in Oslo hier erlebe. Die etwa 250 Kilometer lange Zugreise führte mich über Lillehammer nasch Oslo. Schon entlang der gab es tolle Ausblicke auf die norwegische Natur und das was die norweger "Filuftsliv" nennen. Überall waren an den zahlreichen Seene und Flüssen an der Zugstrecke die Mwenschen draußen zum Baden und Bootfahren.
Im Moment sitze ich noch draußen in der Sonne vor der Fjellstue in Mysusæter. Habe auch zünftig draußen gegessen, denn das mit dem Besorgen der Gaskatusche hatte in Otta auch noch geklappt. Das Herkommen war vom Bahnhof Otta mit gut 50 Euro etwas teurer, aber am Samstag fährt der letzte Bus um 15 Uhr hier oben rauf. Deswegen habe ich ein Taxi nehmen müssen.
Eben habe ich noch im Ort den Anfang des Wanderweges ausgekundschaftet und morgen gehts dann endlich los. Die erste Etappe führt mich noch Rondvasbu, einen See in einer Art Schlucht.
Im Moment sitze ich noch draußen in der Sonne vor der Fjellstue in Mysusæter. Habe auch zünftig draußen gegessen, denn das mit dem Besorgen der Gaskatusche hatte in Otta auch noch geklappt. Das Herkommen war vom Bahnhof Otta mit gut 50 Euro etwas teurer, aber am Samstag fährt der letzte Bus um 15 Uhr hier oben rauf. Deswegen habe ich ein Taxi nehmen müssen.
Eben habe ich noch im Ort den Anfang des Wanderweges ausgekundschaftet und morgen gehts dann endlich los. Die erste Etappe führt mich noch Rondvasbu, einen See in einer Art Schlucht.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Gut so: Das Gepäck schrumpft
Die Dinge werden locker in den Rucksack passen und ich schätze mal dass er dann so 16-17 Kilogramm wiegen könnte, vielleicht auch weniger. Wenn dann die Lebensmittel mit der Zeit auch noch weniger werden, wird's ne richtig entspannte Tour.
Montag, 25. Juli 2011
Packen für Norwegen, in Gedenken an die Attentats-Opfer
Ich hätte mir das mit meiner Norwegentour etwas anders vorgestellt. Eine Woche vor meiner Reise tötet ein Schwachkopf in der Hauptstadt Oslo und auf der vor der Stadt liegenden Insel Utöya 76 Menschen. Fünf Tage vor der Reise schreibt Spiegel Online von einem "Land im Schatten des Attentäters". 200.000 Norweger trauern öffentlich in Oslo, Tausende in anderen Städten des Landes. Das Attentat hat Norwegen verändert und das werde ich wohl auch auf meiner Reise ins Rondane-Bewbirge, gut 250 Kilometer nördlich von Oslo spüren.
Heute habe ich meinen Packstapel ausgelegt. All das, was auf diesem Foto zu sehen ist soll in meinen Rucksack, der im Hintergrund zu sehen ist. Nicht auf dem Bild ist mein Flachmann. Wer die Tour noch nicht gesehen hat, hier gehts lang:
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Samstag, 18. Juni 2011
Norwegen Rondane: Detailprobleme in der Reiseplanung
Das kommt davon, wenn man das Pferd von vorne aufzäumt. Erst den Flug gebucht, gesehen, dass es günstig wird, mit der Arbeit optimiert und nach hinten, im Detail gibt es dann Probleme bei der Reiseplanung nach Norwegen ins Rondane-Gebirge.
Foto: VisitNorway
Ich fliege an einem Samstagmorgen ganz früh über Berlin Tegel nach Oslo-Gardemoen. Jetzt stellt sich heraus, dass ich nach meiner Ankunft am frühen Mittag noch gut drei Stunden auf den Zug nach Otta warten muss. Der erreicht den kleinen Ort am Fuße des Rondane-Gebirges am frühen Abend, leider zu spät um noch einen Bus ins zwei Kilometer ob auf dem Berg liegende Mysuseter zu bekommen, dem Ausgangspunkt meiner Trekking-Tour.
Um nicht einen ganzen Tag zu verlieren, werde ich für diesen Teil nun wahrscheinlich ein Taxi nehmen müssen. Ich warte aber noch auf eine Antwort des Touri-Büros in Otta wegebn weiterer Alternativen. Die lässt aber auf sich warten. Vielleicht hilft auch die Kontaktaufnahme mit der ersten Übernachtungshütte in Mysuseter.
Fazit 1: Ich hätte erst die Details in den Zielorten Otta und Mysuseteer klären sollen, bevor ich einen Flug an einem Samstag buche. Fazit 2: Anreisen an Wochenenden sind immer problematisch.
Ich fliege an einem Samstagmorgen ganz früh über Berlin Tegel nach Oslo-Gardemoen. Jetzt stellt sich heraus, dass ich nach meiner Ankunft am frühen Mittag noch gut drei Stunden auf den Zug nach Otta warten muss. Der erreicht den kleinen Ort am Fuße des Rondane-Gebirges am frühen Abend, leider zu spät um noch einen Bus ins zwei Kilometer ob auf dem Berg liegende Mysuseter zu bekommen, dem Ausgangspunkt meiner Trekking-Tour.
Um nicht einen ganzen Tag zu verlieren, werde ich für diesen Teil nun wahrscheinlich ein Taxi nehmen müssen. Ich warte aber noch auf eine Antwort des Touri-Büros in Otta wegebn weiterer Alternativen. Die lässt aber auf sich warten. Vielleicht hilft auch die Kontaktaufnahme mit der ersten Übernachtungshütte in Mysuseter.
Fazit 1: Ich hätte erst die Details in den Zielorten Otta und Mysuseteer klären sollen, bevor ich einen Flug an einem Samstag buche. Fazit 2: Anreisen an Wochenenden sind immer problematisch.
Freitag, 6. Mai 2011
Durchquerung des Rondane- und Dovre-Nationalparks
Ich habe mich heute noch ein wenig intensiver mit der Wegführung meiner Rondane-Tour in Norwegen befasst. Erst gegen 18 Uhr werde ich mit dem Zug aus Oslo in Otta eintreffen. Mit Glück bekomme ich dann noch einen Bus auf den Berg nach Mysusetter, wo am kommenden Tag in Richtung Norden die Tour beginnen soll. Wenn nicht heißt es in Otta übernachten und dann am nächsten Morgen den Bus nehmen.
Der Weg führt mich über Rondvassbu (10 km), Dørålseter (17 km) und Grymsdalhytta (17 km) zunächst nach Hageseter (17 km) oder alternativ nach Hjerskinn (2 km). Vier Tage reine Wegstrecke werden es sein. In Hjerskin fährt dann ein Zug zurück nach Oslo.
Der Weg führt mich über Rondvassbu (10 km), Dørålseter (17 km) und Grymsdalhytta (17 km) zunächst nach Hageseter (17 km) oder alternativ nach Hjerskinn (2 km). Vier Tage reine Wegstrecke werden es sein. In Hjerskin fährt dann ein Zug zurück nach Oslo.
Mittwoch, 27. April 2011
Rondane-Planungen werden konkret
Es wird langsam Zeit, dass ich mich wieder mit den Tour-Planungen für Norwegen beschäftige. Das Flugticket von AirBerlin ab Köln/Bonn, über Berlin-Tegel nach Oslo (220 €) habe ich schon etwas länger in der Tasche.Auch ein erstes Kartenstudium mit der "Rondane Fjellkart" (1:100.000, 1:50.000; Cappelens Kart CK 46, 2009) habe ich schon hinter mir. Nach Abgleich mit dem Rondane-Führer vom Stein-Verlag und dem Trekking-Guide Norwegen aus dem Bruckmann-Verlag, werde ich mich jetzt auf folgenden Tour konzentrieren:
1. Tag: Anreise - Düsseldorf-Oslo, Oslo-Otta, Otta-Mysusetter
2. Tag: E1 - Mysusetter-Rondvassbu (10 km, 350 HM)
3. Tag: E2 - Rondvassbu-Dørålseter (17 km, 1.240 HM)
4. Tag: E3 - Dørålseter-Grymsdalhytta (17 km, 1.600 HM)
5. Tag: E4 - Grymsdalhytta-Hageseter/Hjerskinn (17 km, 1.220 HM)
6. Tag: - Abreise Hjerskinn-Oslo, Oslo-Köln/Bonn
(Insgesamt: 61 km, 4.410 HM)
Diese Planung bedeutet, dass ich bei insgesamt zehn Reisetagen noch vier Tage Spielraum habe, die ich für die Versorgung vor der ersten Etappe, Pausentage, eine spontan andere Wegführung und/oder einen Oslo-Tag einsetzen könnte. Mal sehen.
Die oben abgebildete Karte, auf deren Basis ich in den kommenden Wochen auch mein GPS füttern werde, ist extrem teuer. In Deutschland kostet sie 32 Euro (plus ggf. Versand), allerdings hat sie auch eine extrem gute Papierqualität. In Dänemark, Schweden oder Norwegen kann sie im Internet deutlich günstiger gekauft werden. Ich habe in Dänemark nur 22 Euro plus 3 Euro Versand bezahlt.
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Donnerstag, 16. Dezember 2010
Freitag, 16. Januar 2009
Tour-Gedanken 2009 (1)
Wo geht's hin in diesem Jahr!? Eines ist klar: Nach zwei Jahren Korsika (an den Reiseberichten arbeite ich noch) soll es in jedem Fall nach Skandinavien gehen. Norwegen dachte ich, die Hardangervidda, Europas größte Hochebene. Die ersten Planungen stehen bereits auf einer GoogleMap:
Darüber hinaus sind noch zwei Touren zu beenden, der Rheinsteig zwischen Kaub und Wiesbaden und der Hermannsweg zwischen Bielefeld und der Leopoldshöhe.
Darüber hinaus sind noch zwei Touren zu beenden, der Rheinsteig zwischen Kaub und Wiesbaden und der Hermannsweg zwischen Bielefeld und der Leopoldshöhe.
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Samstag, 13. Dezember 2008
Auf dem Nordkalottleden entlang der schwedisch-norwegischen Grenze
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